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Aktuelles

  • Bereits seit 1959 ist das Altersstift Simeon und Hanna als ältestes Haus der Diakonie Varel in Betrieb. In dieser Zeitspanne veränderten sich Anforderungen und Erwartungen an Sauberkeit, Reinigung und Hygiene ständig. Vor etwas mehr als einem Jahr war den Verantwortlichen klar: es fehlt ein klares Konzept. Man entschied sich für einen radikalen Schnitt. Am Umstellungstag kamen beispielsweise neue Reinigungswagen und Zubehör ins Haus, das alte Material wurde konsequent aussortiert. Das ging nicht, ohne auf Widerstände zu treffen. Dennoch: die größten Kritiker der Umstellung sind heute die größten Fans. … weiterlesen

  • Seit März 2008 wird im Kindergarten „Zum guten Hirten“ in Varel „wissenschaftlich“ gearbeitet. Seitdem gibt es für die zukünftigen Schulkinder zweimal im Jahr ein „Uni-Semester“ mit jeweils acht Terminen. … weiterlesen

Betreuungskonzept

Angebote

Im Mittelpunkt des Betreuungskonzeptes und betreuerischen Handelns stehen die Bedürfnisse und Wünsche unserer Bewohner / innen. Die Mitarbeiter des Hauses respektieren den Bewohner als Individuum und akzeptieren ihn so, wie er sich im Laufe seines Lebens entwickelt hat. Sie sorgen dafür, dass er sich in unserem Haus wohl und geborgen fühlt. Unsere Ziele der Betreuung sind:

  • Die vorhandenen Fähigkeiten und Ressourcen zu erhalten und im Idealfall zu verbessern.
  • Physische und psychische Fähigkeiten sollen erkannt, gefördert und verbessert werden.
  • Soziale Kompetenzen werden angeregt und unterstützt, um die Kommunikation unter den Bewohnern zu fördern.
  • Unabhängigkeit zu behalten und selbstbestimmte Entscheidungen fällen zu können.
  • Durch die biographische Arbeit wird das Verständnis für die Lebenssituation der Bewohner entwickelt.
  • Ein strukturierter Tagesablauf mit einem immer wiederkehrenden Wochenplan zur Orientierung der Bewohner.

Hier eine Auflistung unser Angebote:

Bewegungsübungen / Gehtraining / Gymnastik 
Unterstützend zu der Krankengymnastik bieten wir folgende Gymnastik-Angebote an, um die Mobilität der Bewohner zu verbessern. Pfad der Sinne: Täglich kann der Fußfühlweg im Garten im Wohnbereich 2 genutzt werden. Dieser Fußfühlweg wurde mit unterschiedlichen Materialien belegt und ist mit Haltegriffen ausgestattet. Dadurch gibt er dem Bewohner Sicherheit. Wir haben diesen Fußparcours angelegt, um unseren Bewohnern die Möglichkeit zu geben, ihre Wahrnehmungsfähigkeit und den Gleichgewichtssinn zu fördern oder wiederzuerlangen. Durch das Differenzieren von Fein- und Grobmotorik dient er zur Sturzprophylaxe. Der Fußparcours wird auch von der Krankengymnastik genutzt.

Montag: 15.30 Uhr - 16.30 Uhr Sitzgymnastik im Speisesaal

Ziele der Maßnahmen:

  • Fähigkeiten der Bewohner sollen durch die Übungen erhalten und möglichst verbessert werden
  • Ressourcen werden erkannt und gefördert
  • der Haltungs- und Bewegungsapparat wird gestärkt und eine Verbesserung des Muskeltonus erzielt
  • Kontrakturen werden entgegengewirkt
  • die Übungen dienen auch der Erhöhung des Sauerstoffsbedarfs, dadurch wird eine Verbesserung der Atmung und eine Anregung des Kreislaufes und des Stoffwechsel erreicht.

Vogelvoliere
Tiere haben oft einen positiven Einfluss auf den Menschen und damit auf ihre Gesundheit. Denn Tiere können viel für Menschen tun: Sie bereiten Freude und bringen Abwechslung, fördern soziale Kontakte, und tragen somit erheblich zur Steigerung der Lebensqualität bei. Menschen und Tiere leben schon immer in einer Gemeinschaft. Tiere sind für uns schon lange nicht mehr nur Nutztiere, sondern wir betrachten sie mehr und mehr als Freund und Begleiter. Aus diesem Grund wurde im Innenhof des Wohnbereichs 2 eine Vogelvoliere gebaut. Hier treffen sich unsere Bewohner und schauen sich oft gemeinsam die Vielfalt der Vogelrassen an. Auch immobile Bewohner werden auf Wunsch zu der Vogelvoliere begleitet. Besonders beliebt ist der jährliche Nachwuchs. Die Versorgung der Tiere wird durch den Verein Vareler Vogelfreunde gewährleistet, der diese Leistungen ehrenamtlich erbringt.

Ziele der Maßnahmen:
  • Kontakte zu Mitmenschen knüpfen
  • Förderung von Gesprächen
  • Vereinsamung entgegenwirken
  • Freude bereiten, Steigerung der Lebensqualität
  • Erinnerungen wecken
  • Förderung der Wahrnehmungen dementiell erkrankter Bewohner

Bücherei / Bücherwagen / Zeitung
Im Souterrain des „Haus am Wald” ist die hauseigene Bücherei. Diese gibt die Möglichkeit, sich ein gutes Buch auszuleihen und sich auf sein Zimmer zurückzuziehen, um in Ruhe zu lesen und zu entspannen. Für Bewohner, die die Bücherei nicht besuchen können, stellt der Dienst einen Bücherwagen zur Verfügung. Die Bücherei und der Bücherwagen werden von einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin verwaltet. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich die Bewohner die Tageszeitung bestellen können, diese wird dann jeden Morgen den Bewohnern ausgehändigt. Außerdem werden auf allen Wohnbereichen Tageszeitungen verteilt, damit jeder Bewohner die Möglichkeit hat, diese zu lesen.

1. und 3. Dienstag im Monat:
9.00 / 9.30 Uhr – Bücherei / Bücherwagen
Von 9.00 bis 9.30 hat die Bücherei geöffnet. 
Anschließend fährt der Bücherwagen durch das Haus zu den Bewohnern, die nicht die Bücherei besuchen können.
Täglich ( außer Sonntag ): Tageszeitung ( NWZ )

Ziele der Maßnahme:

  • aktiv am Leben teilhaben
  • Selbständigkeit fördern und erhalten
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • zeitliche / örtliche Orientierung
  • Förderung der Wahrnehmungen demenziell erkrankter Bewohner.

Feste / Feiern
Jeder Mensch feiert gerne. Auch wir im Simon und Hanna in Varel verstehen es unsere Feste zu feiern, zum Beispiel: Weihnachten, Ostern, Fasching, Weinfest, Sommerfest und viele mehr. Zu allen Festen sind auch immer die Angehörigen und Freunde unserer Bewohner gern gesehen. So ist es unseren Bewohnern möglich, ihr bisheriges Umfeld nicht zu verlieren und Kontakt zu wichtigen Personen aufrecht zu erhalten. 

Alle Termine zu den verschiedenen Veranstaltungen werden in den Wohnbereichen am Schwarzen Brett veröffentlicht. Es wird auch eine Jahresübersicht zu den verschiedenen Anlässen ausgehängt.

Ziele der Maßnahme:

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  •  zeitliche / örtliche Orientierung
  • Kontakte zu Verwandten und Freunden aufrechterhalten.

Cafeteria
Unsere Cafeteria ist einmal in der Woche geöffnet: Immer Sonntags. Die Cafeteria ist Treffpunkt von Bewohnern und Angehörigen, sie lädt ein zum gemütlichem Kaffeetrinken und es gibt immer eine Auswahl an verschiedenen Kuchen. Eine gute Qualität zu erschwinglichen Preisen macht einen Besuch der Cafeteria besonders attraktiv. Die Cafeteria wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt.

Sonntag: 15.00 Uhr / 17.00 Uhr Caféflur im Wohnbereich 1

Ziele der Maßnahme:

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Kontakte zu Verwandten / Freunden aufrechterhalten
  • Kontakte zu neuen Mitmenschen knüpfen
  • Förderung der Wahrnehmungen demenziell erkrankter Bewohner.

Evangelischer Gottesdienst / Katholischer Gottesdienst 
Regelmäßig werden in unserer hauseigenen Kapelle evangelische Gottesdienste und ein Mal im Monat (siehe Aushang) ein katholischer Gottesdienst gehalten. An Feiertagen wie Ostern oder Weinachten werden zusätzliche Gottesdienste angeboten. Für Bewohner, die nicht in die Kapelle gehen möchten oder aus gesundheitlichen Gründen dieses nicht können, wird der Gottesdienst auf allen Wohnbereichen über Lautsprecher übertragen. evangelischer Gottesdienst: 

Evangelischer Gottesdienst: Jeden Freitag 11.00 Uhr - 11.45 Uhr 
Katholischer Gottesdienst an jedem 1. Montag im Monat um 10.00 Uhr 

Ziele der Maßnahme:

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Kontakte zu Mitmenschen knüpfen
  • Seelsorge
  • Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten
  • Förderung der Wahrnehmungen demenziell erkrankte Bewohner.

Sterbebegleitung
Eine der wichtigsten Aufgaben des Begleiters ist, die Bedürfnisse und die Wünsche des sterbenden Menschen wahr- und ernst zu nehmen, das heißt, ihm im Sterben seine Würde zu bewahren. Wir richten uns bei der Betreuung Sterbender nach deren Bedürfnissen und versuchen, die Lebensumstände so angenehm wie nur möglich gestalten. Was dabei als (un)angenehm empfunden wird oder was nicht, das entscheidet der Sterbende selbst. Wir achten darauf, dass der Wunsch nach einem schmerzfreien Sterben einen sehr hohen Stellenwert hat. Ziel ist, dass der sterbende Mensch bis zuletzt möglichst ohne Beschwerden und Ängste leben kann und dabei von Pflegekräften, Angehörigen und Betreuern unterstützt wird. Um dies zu gewährleisten arbeiten wir mit der Hospiz Bewegung Varel zusammen. Auch Familienangehörige bekommen während der Sterbephase Betreuung und Beratung vom Pflegepersonal und Mitarbeitern der Hospiz Bewegung. Sterbende werden bis zum Schluss von Pflegekräften, Angehörigen, Betreuern, Pastor und Mitarbeitern der Hospiz Bewegung betreut. Auch nach dem Tod unterstützen wir die Angehörigen und beraten sie bei ihrem weiteren Handeln.

Ziele der Maßnahme:

  • Seelsorge
  • Erfahrungen und Erlebnisse verarbeiten
  • Angst nehmen
  • Schmerzen vermeiden / beheben
  • Wünsche erfüllen
  • Trost spenden.

Kino-Nachmittag / Heimkino 
Einmal im Monat gibt es im Speisesaal einen Kinonachmittag. Dieser Kinonachmittag wird von den Betreuungskräften organisiert und durchgeführt. Es werden alte und bekannte Filme gezeigt, die sehr beliebt bei unseren Bewohnern sind, Wünsche bei der Filmauswahl werden berücksichtigt. Dieser Kinonachmittag ist eine gern gesehene Abwechslung. Auch Angehörige sind dazu herzlich willkommen.
Einmal im Monat:

Alle Termine werden auf den Wohnbereichen am schwarzen Brett veröffentlicht.

Ziele der Maßnahme:

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Kontakte aufrechterhalten
  • neue Kontakte zu Mitmenschen knüpfen
  • Förderung der Wahrnehmungen demenziell erkrankter Bewohner.

Aktivierungen / Angebote der Jahreszeit entsprechend
Die Betreuungskräfte führen mit unseren Bewohnern jahreszeitliche Aktivierungen / Angebote durch. Es werden zum Beispiel zu Ostern Eier bemalt, in der Adventszeit Weihnachtsschmuck gebastelt mit dem dann die Wohnbereiche geschmückt werden u.s.w.. Diese Maßnahmen sind für unsere Bewohner sehr wichtig, sie verbinden damit Bräuche und Rituale, die sie schon ein Leben lang kennen und pflegen. Zudem entwickeln die Bewohner dadurch ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit.

Ziel der Maßnahmen:

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Kontakte aufrechterhalten
  • neue Kontakte zu Mitmenschen knüpfen
  • jahreszeitliche Orientierung
  • Förderung der Grob- und Feinmotorik.

Garten
Das Simeon und Hanna hat eine sehr schöne und großzügige Gartenanlage, sie lädt zu gemütlichen Spaziergängen ein. Auch die Gartenterrasse ist oft und gern Treffpunkt von Bewohnern und Angehörigen.


Einzelbetreuung
Die Einzelbetreuung wird im unserm Haus gewährleistet durch Betreuungskräfte, Pflegekräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter. Durchgeführt wird die Einzelbetreuung mit unterschiedlichsten Methoden, wie zum Beispiel
durch basale Stimulation, dem Einsatz von Aromastoffen, durch Gespräche, durch akustische Stimulation wie Musik oder kleinen Aktivierungs-Angeboten.

Ziele der Maßnahmen

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Förderung der Wahrnehmungen demenziell erkrankter Bewohner
  • Depressionen entgegenwirken.

Die „singenden Nordseekrabben“
Alleine Singen ist schön aber in der Gemeinschaft ist es noch schöner. Gemeinsames Singen entspannt,
lässt den Alltag vergessen und es macht viel Spaß. „Singen ist eine beliebte Form der Unterhaltung von alten Menschen. Es ist aktiv, es belebt, es fördert die Kommunikation, es bleibt in jedem Alter eine Herausforderung und es macht Freude! Wer singt, ist nie allein und lebt auch gesünder.“ Dies sind nur einige Aussagen, die uns dazu motiviert haben, einen Chor zu gründen. Drei Mitarbeiter aus unserem Haus planen und organisieren die Chorproben und vereinbaren Auftritte. Unser Chor wird gern besucht und auch Bewohner, die nicht singen möchten, sind gern eingeladen und können den Chorproben lauschen.

Dienstag: 14.00 Uhr - 15.30 im Speisesaal. Mit gemeinsamen Kaffeetrinken.

Ziele der Maßnahme:

  • aktiv am Leben teilnehmen
  • Förderung der Wahrnehmung
  • Erinnerungen wecken
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Kontakte aufrechterhalten
  • neue Kontakte zu Mitmenschen knüpfen
  • Verbesserung der Atmung und eine Anregung des Kreislaufes
  • Förderung der Wahrnehmungen demenziell erkrankter Bewohner.

Schwimmgruppe
Schwimmsport ist älteren Menschen besonders zu empfehlen. Schwimmen kann man nämlich nicht verlernen.
Schwimmen zählt zu den gesündesten Freizeitbetätigungen. Durch den Auftrieb im Wasser wird die Belastung für Gelenke und Knochen deutlich verringert. Das Herz wird bei mäßiger Bewegung entlastet, die Wassertemperatur wirkt anregend auf den Kreislauf. Schwimmen ist deshalb
für unsere Bewohner sehr geeignet.

Donnerstag: 9.00 Uhr - 10.30 im Bewegungsbad im Gesundheitszentrum.

Ziele der Maßnahme:

  • Verbesserung der Atmung und eine Anregung des Kreislaufes
  • Fähigkeiten der Bewohner sollen durch die Übungen erhalten und möglichst verbessert werden
  • Ressourcen werden erkannt und gefördert
  • der Haltungs- und Bewegungsapparat wird gestärkt und eine Verbesserung des Muskeltonus erzielt
  • Kontrakturen werden entgegengewirkt
  • die Übungen dienen auch der Erhöhung des Sauerstoffbedarfs, dadurch wird eine Verbesserung der Atmung und eine Anregung des Kreislaufes und des Stoffwechsels erreicht.

Integration von Angehörigen
Die Lebensqualität des Bewohners wird in einem hohen Maße durch das soziale Umfeld bestimmt. Es ist wichtig und kann für den Angehörigen entlastend sein, einen Einblick in die pflegerischen Tätigkeiten zu bekommen. Die Einbindung in die Pflege (wenn gewünscht) ergibt sich aus dem Grundgedanken, dass alles, was wir den Angehörigen ermöglichen, letztendlich dem Bewohner zugute kommt.
Aber auch die Angehörigen brauchen Hilfestellung. Sie nehmen häufig durch die vordringlichen Probleme des Bewohners nur eine untergeordnete Rolle im Krankheitsverlauf ein. Dabei ist ihr Lebensgefüge oft im gleichen Maße erschüttert. Die Chance eines gelebten Abschieds sollte ermöglicht werden. Um die Ressourcen der Angehörigen nicht zu überfordern, ist es wichtig, für Fragen verfügbar und ansprechbar zu sein.
Nach dem Versterben des Bewohners steht die Begleitung der Angehörigen an erster Stelle. Ziel ist es, den Angehörigen genügend Zeit zum Abschiednehmen zu geben. 

In unserer Einrichtung spielt die Zusammenarbeit mit dem Arzt und den Angehörigen eine zentrale Rolle. An oberster Stelle steht für uns die Schmerzfreiheit des Bewohners. Möglichst frühzeitig wird mit Beiden besprochen, was im Sinne des Bewohners richtig wäre. Viele unserer Bewohner haben bereits eine Patientenverfügung.
Aber auch im Moment des Sterbens versuchen wir, unsere Bewohner nicht alleine zu lassen. Wir übernehmen Sitzwachen, oder lösen uns mit den Angehörigen in den letzten Stunden ab.
Sobald ein Bewohner verstorben  ist - und der Arzt hat den Tod festgestellt - waschen wir den Bewohner und ziehen ihm die Kleidung, die wir gemeinsam mit den Angehörigen ausgesucht haben. 
Anschließend wird das Bett bezogen und das Zimmer hergerichtet, d.h.

  • weiße Tischdecke auf dem Nachtschrank
  • ein Kreuz und eine Bibel stehen auf dem Nachtschrank
  • auf dem Nachtschrank steht ein kleines Windlicht mit einer Kerze
  • das Fenster wird geöffnet
  • der Verstorbene bekommt frische Blumen in die Hand bzw. Blütenblätter verzieren die Bettdecke
  • es ist wichtig, den Angehörigen diesen letzten Blick auf den Verstorbenen so angenehm wie möglich zu gestalten
  • in der Kapelle wird eine Kerze in einem Windlicht angezündet
  • im nächsten Gottesdienst wird der Verstorbene abgekündigt